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Bachelor-Master-Diplom in Psychologie

Berufsprofile in Kooperation und Abgrenzung
Bericht vom Bachelor-Symposium der Sektion am 16.10.2010

Der BDP, als d e r  Berufsverband der Psychologinnen und Psychologen hat von Anbeginn den "Bologna Prozeß" mit seinen fundamentalen Auswirkungen auch für unsere Berufsgruppe kritisch und inhaltlich kompetent begleitet.

Für letzteres stand vor allem unsere frühere Präsidentin Carola Brücher-Albers mit ihrem international erworbenen und eingebrachten Wissen in der Verbände- und Gremien-"Landschaft".
Der BDP kämpft nicht nur in seiner Delegiertenkonferenz in längerem Prozess diskutiert und beschieden um Profil, Qualitätssicherung und Berufschancen auch der nachfolgenden KollegInnen als "Bachelor" und "Master" mit ihren fachlichen Standards.

Vorrangig die Sektion Angestellte und Beamtete Psychologen/innen hat sich der Themen Qualifikation, Berufsbild, Tätigkeitsbeschreibungen eingehend angenommen, die Ergebnisse verbandsintern wie -extern wohl abgestimmt, vor allem im Hinblick auf angemessene tarifliche Zuordnung, naturgemäß mit entsprechender Auswirkung auf Vergütungen aller BerufskollegInnen. Dabei war unsere Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft ver.di, d.h. in ihren Gremien sehr hilfreich.

Der Prozess der neuen universitären Studiengänge mit deren Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und tarifliche Einordnungen ist längst nicht abgeschlossen, bedarf weiterhin fachlich-kritischer Begleitung, vor allem aber starker Solidarisierung über Mitgliedschaft und ehrenamtliche Beteiligungen, wozu wir hiermit ausdrücklich aufrufen wollen.

Für die viele Arbeit und fachlich-gesellschaftliche Integration, die Bereitschaft, zeitaufwendig innovativ zu wirken, ist hier ausdrücklich auch den KollegInnen Elisabeth Götzinger, Fredi Lang, Dr. Ulrike Worringen, Dr. Gislinde Bovet sowie den jeweiligen Vorständen der BV Studierende im BDP zu danken.

Am 16. Oktober 2010 hat die Sektion Angestellte und Beamtete Psychologen/innen auf einem Symposium die Auswirkungen des Bologna-Prozesses abzuschätzen versucht. Für unsere Mitglieder und die Psychologie-Bachelors möchten wir bei der beruflichen Integration in den neuen Arbeitsfeldern so hilfreich wie möglich sein, bzw. die jungen Kolleginnen und Kollegen möglichst gut auf die neue berufliche Situation vorbereiten.

Frau Dr. U. Worringen (Deutsche Rentenversicherung Bund) hat die Tätigkeitsmerkmale dargestellt, insbesondere im Gefüge der „Aufstellung“ der Psychologischen Abteilungen in Rehabilitationskliniken.

Der BDP-Fachreferent F. Lang stellte die neuen Studiengänge dar sowie eine Einschätzung des Arbeitsmarktes der neuen Berufe und der noch bestehenden „alten“ (Dipl.-Psych. sowie Psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut).

Helge Halbensteiner (+)


Die Broschüre können Sie im Mitgliederbereich des Verbandes kostenlos herunterladen.